Samstag, September 09, 2006

GeistesWelt im September 2006


Mittlerweile hat BlogSpot die browserbedingten Zugangsbedingungen für seinen Blogdienst wieder "gelockert" und ich komme auch mit veralteter Browsersoftware in die Usermenüs und kann hier wieder schreiben....

Zum einen toll, zum anderen habe ich jetzt 2 Blogs, was mir gewisse Entscheidungschwierigkeiten bereitet:

Zum einen habe ich über BlogSpot einen besseren Pagerank und auch mehr Besucher (meist Google-Touristen) als auf der BlogSome-Seite. Über BlogSome geht das Bloggen aber einfach schneller und macht mehr Spaß. So bleibe ich erst einmal bei BlogSome und verweise hier nocht einmal auf meine September-Beiträge:


Geisteswelt Artikel für den September 2006



Falls es mal Probleme bei BlogSome geben sollte, dann kann ich ja hier weiterbloggen...

Samstag, August 26, 2006

BlogSpot verliert Marktanteile!

Warum? => Darum!
Ich weiß nicht, ob das dauerhaft sein soll, aber zur Zeit ist mir BlogSpot einfach zu nervig.... Also wen es interessiert, sollte sich erst einmal die Alternativadresse merken... da klappt das Bloggen noch...

Samstag, August 19, 2006

Jagt sie!



So sehen Bombenleger aus! Einer von ihnen wurde schon auf dem Kieler Bahnhof dingfest gemacht, ein anderer ist noch flüchtig. Über Hintergrund und Motive der Verdächtigen hüllen sich die Ermittler noch in Schweigen, es heißt jedoch, Spezialisten [hätten] den Verdacht geäußert, [einer] der Tatverdächtige[n] stamme entweder aus dem Nahen Osten oder aus Indonesien. Dies habe unter anderem zu Ermittlungen in den Niederlanden geführt, wo etliche radikale Muslime aus früheren holländischen Kolonien leben. (Quelle)

Bloß nicht vorverurteilen, auch wenn es zZ scheint, dass in diesem Milieu das Spielen mit Bomben eine Art religiöser Akt sein muß... eine Art Bomberreligion...

Wie auch immer: Es gibt ein Kopfgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro für Hinweise aus der Bevölkerung, also Augen aufhalten...

Schafft Schweden die politische Wende?

In einigen Wochen wird in Schweden die amtierende linke Regierung abgewählt oder bestätigt werden. Die Sozialdemokraten dort versprechen ihrem Wahlvolk umfangreiche Mehrausgaben im Sozialwesen, O-TON: "Wohlfahrt ist wichtiger als umfangreiche Steuersenkungen". Sinniger Weise begründen das die Sozialdemokraten, dass die sozialen Mehrausgaben auch denen (vorallem) nützen würden, die arbeitslos seien. Der sozialdemokratische Ministerpräsident Göran* Persson versprach diesen 25 Milliarden Kronen (2,7 Millarden Euro) mehr an Sozialmitteln zur Verteilung geben zu wollen. Die liberalkonservative Opposition hingegen stellt den produktiven Bürgern 37 Milliarden Kronen an Steuerentlasstung in Aussicht.

Welche Weltsicht bringt dem Bürger nun mehr Freiheit, welche fesselt ihn, macht ihn abhängig von allgegenwärtigen Sozialsystemen? In was für einer Welt würde man selbst gerne Leben wollen? Selber Arbeiten oder von Politikern das zum Leben erbetteln und diese deshalb wählen zu müssen?

In Schweden liegt die Opposiotion mit 51% knapp in den Umfragen vorne. Schön dass die "GanzLinke" in Schweden dort von der Sozialdemokratie als koalitionsfähig gesehen wird. Das erspart den Schweden große Koalitionen wie in Deuschland und sorgt für eindeutige Alternativen für den Wähler...

*Migrationhintergrund?

Das Dilemma von Worten und Taten


Der deutsche Beitrag zur Uno-Friedensmission wird sich auf die Marine konzentrieren. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versicherte am Abend, dass es nicht zu einem Kampfeinsatz der Bundeswehr kommen werde. Die Bundesregierung sei aber zu möglichst schnellen humanitären Hilfsleistungen bereit und plane den Einsatz eines Lazarettschiffes, sagte Merkel nach der Unterrichtung der Fraktionsspitzen der im Bundestag vertretenen Parteien. Quelle

Ja das war ein heißer Sommer: scharfe Bilder aus dem Libanon und erhitzte Gemüter über die weltpolitische Lage durch das enge Brennglas eines medial allgegenwärtigen Konfliktes, irgendwo im Nahen Osten. -Da mußte man Stellung zu nehmen, "egal sein", wie bei Konflikten in Schwarzafrika oder sonstwo, war von Seiten der politischen Klasse nicht angesagt.

Vielleicht: je trostloser die innenpolitische Lage eines Landes, desto schillernder werden die außenpolitischen Ambitionen der politisch Agierenden? Wer nicht in der Lage ist, seine Staatsausgaben im Einklang mit dem Grundgesetzt zu gestalten, für den stellt sich eigentlich wirklich, nüchtern und real gesehen, die Existenzfrage.. -Diese dürfen sich Politiker niemals stellen, dann würden sie in ein Loch fallen.

Stattdessen wird dann so getan, man sei zuständig für den Frieden in der Welt und überhaupt Deutschland schon so eine Art "Großmacht", die es sich einfach so leisten könnte, fremde Interessen altruistisch mit Einsatz des Militärs zu verteidigen. Vornehmlich SPD-Politiker taten sich dann damit hervor mit deutschen Soldaten den Frieden in Nahost zu sichern oder erst möglich zu machen*. Man kann Angela Merkel mit ihrer eher leisen außenpolitischen Art zu Gute halten, dass sie nicht, wie ihr großsprecherischer Vorgänger, Deutschland leichtfertig in außenpolitische Abenteuer führt. Aber ein ganzes Lazarettschiff für die Friedenstruppe, da muß man doch ein wenig ins Schmunzeln kommen...

Das Komische ist, dass man gute Miene zum bösen Spiel macht: Die UNO saugt Soldaten für sogenannte Friedensmissionen und wie die Diskussion zeigt, werden die Kosten (wie im Fall der Libanon-Schutz-Truppe) aus dem deutschen Haushalt getragen. Ich dachte immer, man könnte die Kosten für solche Einsätze mit den UNO-Beiträgen verechnen oder sonst irgendwie geltend machen. Aber da war ich vielleicht zu naiv? Die Kosten für diesen Unsinn trägt der deutsche Steuerzahler und das wird von der politischen Klasse "als gegeben" und normal hingenommen.

Was für einen Sinn macht es Geld in die Stabilisierung fremder Länder zu pumpen, ganz zu schweigen, dass auch mal Landsleute von uns dabei ihr Leben verlieren? Für was denn? Damit sich Politiker als "moralische Apostel" gebärden können? -So gesehen ist Merkels Minimalbeitrag zur UN-Schutztruppe realpolitisch klug, es fehlt aber an politischer Geradlinigkeit diesen Unfug beim Namen zu nennen und die UNO ihre Einsätze alleine machen zu lassen.

Es ist doch zum Lachen, der Begriff "Neocon" wird heutzutage im politischen Tagesgebrauch wie "Antichrist" gebraucht, aber gerade das, was Deutschland macht: sich an Kriegen zu beteiligen, die nur "humanitären" Zwecken dienen, gerade das ist klassische Neocon-Ideologie.

Das hört sich natürlich alles moralisch ganz schneidig an, aber was nützt es, wenn in Afghanistan oder sonstwo deutsche mit blauen Helm rumlaufen und Weltpolizist spielen wollen, wenn daheim für die Finanzierung des Spaßes noch nicht einmal die größte Steuererhöhung seit Bestehen der BRD anscheinend ausreicht?

Das zeigt nur zu deutlich, wie die deutsche Politik falsch gepolt ist. Es mag Gründe für und gegen solche Aktionen geben. Aber Deutschland hat nun mal nicht die Mittel für diese Einsätze und müßte sich erst innenpolitisch weiterentwickeln um überhaupt in Zukunft als Wirtschaftsnation weiter dabei sein zu wollen.

Aus meiner Sicht wäre ein völliger Boykott der UNO-Einsätze für Deutschland folgerichtig, es sei denn neue Märkte würden sich durch die Intervention der Truppen für die deutsche Wirtschaft erschließen. Speziell für den Nahostkonflikt sehe ich eigentlich Israel als alleinige Friedensmacht, diese könnte man durch großzügige Waffenlieferungen unterstützen. Die UNO als solches dient letztlich nur den Interessen der Mitglieder des "Weltsicherheitsrates". Konservative deutsche Politik müßte eigene Interessen formulieren können und diese auch vertreten.

Soldaten sind eben keine Weltpolizisten, die man leichtfertig irgendwo hin schickt, wenn man den Eindruck hat, "es müßte etwas getan werden", nein es sind teure Spezialisten, deren Einsatz sehr klug überdacht werden muß. Und dieser Einsatz dient vor allem den Interessen des eigenen Landes, auf das sie ihren Eid geschworen haben: "Das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes"! Wo steht da was von der ganzen Welt, die am deutschen Wesen genesen soll?

*so sicher in den Folgen waren sich diese Politiker wohl nicht,

Backlinks: MPB

Sonntag, August 13, 2006

Mal richtiges Christentum*

Eigentlich halte ich (aktive) Christen für weinerliche Waschlappen mit dem steten und beharrlichen Drang zur linken Weltutopie. Ja eigentlich liegt schon das Nichtige aber Charakteristische an ihnen im Begriff ihrer Haupttätigkeit: "Glauben"! Kein Wunder, dass so mancher verworrener Kram von Leuten dieser Sorte eiskalt als "Faktum" vertreten wird.

Als geistiges Vorbild schweben mir da solche vor, von denen man annehmen könnte, sie ketteten sich hauptberuflich in Horden von Mit-Orientierungslosen an die Tore von AKWs oder stehen sich die Beine bei irgendwelchen Lichterketten in den Bauch, mit denen sie, sich als "gut und gerecht" wissend, versuchen anderen stets ein schlechtes Gewissen einzureden.

Nun in meinem Fall hat das eigentlich nie geklappt, und ich verstand es, warum Gott an dem Mitleiden mit seinen Geschöpfen wohl gestorben sein soll. Aber es scheint in den Staaten auch vernünftige Christen zu geben. In einem -diesmal sehr informativen- Heise-Artikel las ich unter anderem folgendes über das Christentum dort:

Zu den evangelikalen Heilsstrategien auf dem Weg zum "Ende aller Tage" gehören uneingeschränkter Kapitalismus, Militarismus - einschließlich Atomwaffengebrauch - und US-amerikanische Vormachtstellung bzw. Supernationalismus.

wie wohltuend anders!

Interreligiöse Begegnung, Weltökumene, Weltkirchenrat und internationale Rechtsordnung gelten den christlichen Apokalyptikern als Teufelswerk. Ihren angeblich wortwörtlichen Biblizismus verbinden sie mit Auslegungssystemen, die das Sozialethos und die Friedensweisung des christlichen Evangeliums willkürlich außer Kraft setzen.

Ja das Sozialethos und Friedensweisung ist jetzt auch mit dabei bei jedem Evangelium! Sicher, das wurde wohl die 2000 Jahren mit christlicher Heidenverfolgungen, Ketzer- und Hexenverbrennungen, Kreuzügen, Kolonialsmus und so weiter völlig außer Acht gelassen? Oder kann es einfach sein, dass Christen früher nicht solche Weicheier waren wie sie es heute sind? -Zum Glück gibt es aber Christentum "Made in USA", Konkurrenz belebt das Geschäft, vielleicht merkt das auch irgendwann einmal das ausgebleichte Christentum in Old Europe?
* zu 60% Satire

Freitag, August 11, 2006

Wann wird Grass der Literaturnobelpreis aberkannt?

Wie schon oft bemerkt ist Günter Grass einer der übelsten Repräsentanten der deutschen Vorzeige-Linken. Hoffentlich reicht das, um ihn an Israel auszuliefern oder wenigestens weniger Medienpräsenz zu verschaffen. Bezüglich seiner Nazivergangenheit log Grass nämlich all die Jahre und (fast) keiner hätte es ihm zugetraut....

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